INGKRUSE Wolfgang Kruse

INGKRUSE · Bauingenieure und Architektinnen · Wolfsburg

Der Haus-Check.

Befund, Kostenrahmen und Nachher-Bild für Ihr Bestandshaus – in drei Werktagen, ab 199 €.

  • Befund mit Gewerk
  • Kostenrahmen aus Bauakten seit 1932
  • Nachher-Bild mit Plan
Gartenseite einer Gründerzeitvilla mit 14 nummerierten Pfeilen auf Mängel an Fassade, Sockel, Treppe und Dachrand Dieselbe Gartenseite als Visualisierung nach der Sanierung mit heller Fassade, neuer Treppe und gepflegtem Garten Befund · 14 Punkte Nachher

Gründerzeitvilla an der Ostsee · Prüfauftrag 2026 · Gartenseite Schieben zum Vergleichen

  • KammerIngenieurkammer Niedersachsen
  • VerbandBund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB)
  • QualifikationSachverständiger Ingenieurhochbau · Statik und Prüfstatik
  • BankVertreter der Volksbank BRAWO seit 2011

Das Problem

Der Bestand ist da. Die Zahl fehlt.

Käufer scheuen alte Häuser, weil die Kosten unkalkulierbar scheinen. Eigentümer verkaufen unter Wert, weil niemand zeigt, was aus dem Haus werden kann. Wir machen aus Unsicherheit eine Zahl und ein Bild.

52 %

der zum Kauf angebotenen Einfamilienhäuser haben Energieklasse F oder schlechter.

immowelt, 2026

52 %

der Kaufinteressenten schließen ein unsaniertes Bestandshaus aus – wegen unkalkulierbarer Kosten.

Interhyp-Leistbarkeitsstudie 2026

−18,7 %

Quadratmeterpreis bei Energieklasse H gegenüber A+ im Bundesdurchschnitt.

Destatis via tdinsight, 2025

Was Sie bekommen

Drei Dinge, die Sie vorher nicht wussten.

01

Befund

Alle sichtbaren Mängel als Pfeilbild, jedem Punkt Gewerk, Regelwerk, Maßnahme und Wertfaktor zugeordnet. Kein Fachchinesisch, keine Dramatisierung – eine Liste, mit der Sie Angebote einholen und verhandeln können. Vier Musterauszüge direkt darunter

Treppenhaus einer Villa mit 14 nummerierten Pfeilen auf Putzschäden, Geländer, Stufen und Elektroinstallation Treppenhaus · 14 Punkte · 6 Gewerke

So liest sich ein Befund

Mangel, Fakten, Maßnahme, Wertfaktor.

Vier Auszüge aus dem Prüfauftrag 2026 – Gartenseite, Treppenhaus, Halle, Dachgeschoss. Jede Zeile nennt den Sichtbefund, das Regelwerk, auf das sich die Maßnahme stützt, die Schritte in Reihenfolge und den Wertfaktor für Ihre Verhandlung. Der Kostenrahmen folgt im Dokument je Gewerk als Spanne.

Gartenseite14 Punkte · 6 in der Tabelle
Gartenseite der Gründerzeitvilla mit 14 nummerierten Prüfpunkten
Prüfbild – die Nummern entsprechen der Tabelle.
NrMangel (Sichtbefund)Fakten · RegelwerkMaßnahmeWertfaktor
1 · 2 Freitreppe: Wangen mit Putzabplatzungen, Ziegel offen, Risse in Wangen und Brüstung. Feuchte und Frost im Sockel; Setzung nicht ausgeschlossen. DIN 18533 (Abdichtung erdberührter Bauteile) · DIN EN 1996 / DIN 18330 (Mauerwerk) · WTA-Merkblatt 2-9 (Sanierputz)
  1. Ursache klären: Rissmonitoring über drei Monate, Feuchteprofil
  2. Schadhafte Ziegel ersetzen, Fugen neu, Sockelabdichtung
  3. Sanierputz, Anstrich diffusionsoffen
hochFolgeschaden, Tragfähigkeit der Treppe. Erstmangel am Haus – prägt den ersten Eindruck jedes Interessenten.
3 Freitreppe ohne Geländer und Handlauf. Absturzsicherung fehlt bei mehr als fünf Stufen. NBauO § 38 (Umwehrungen) · DIN 18065 (Gebäudetreppen) · Verkehrssicherungspflicht § 823 BGB
  1. Übergangslösung: provisorischer Handlauf
  2. Geländer in Schlosserarbeit, Höhe nach NBauO, Verankerung in tragfähigem Mauerwerk – nach Punkt 1
mittelPflicht und Haftung, Kosten überschaubar. Sofort nach Übergabe.
5 Terrassenbrüstung durchfeuchtet, Abdeckung ohne Tropfkante. Wasser läuft über den Putz statt abzutropfen. DIN 18531 (Abdichtung von Balkonen und Terrassen) · Fachregeln des Klempnerhandwerks (Metallabdeckungen)
  1. Abdeckung mit Tropfkante und Gefälle nach innen
  2. Brüstungskopf abdichten
  3. Putz erneuern, nachdem die Brüstung ausgetrocknet ist
mittelPlanbar, verhindert laufende Putzschäden. Teilweise Eigenleistung möglich.
7 Kellerfenster auf Geländeniveau ohne Lichtschacht. Oberflächenwasser läuft direkt in den Keller. DIN 18533 (Abdichtung, Spritzwasserbereich) · DIN 1986-100 (Grundstücksentwässerung, Rückstau)
  1. Lichtschacht mit Ablauf und Rückstausicherung
  2. Gelände mit Gefälle vom Haus, Spritzwasserzone Kies
  3. Innen: Feuchteprüfung Kellerwand, dann Entscheidung über Außenabdichtung
hochUrsache für Kellerfeuchte. Vor Ort prüfen, bevor der Kaufpreis festgelegt wird.
11 Grenzmauer: Putz abgeplatzt, Mauerwerk offen, Krone ohne Abdeckung. DIN EN 1996 (Mauerwerk) · Nds. Nachbarrechtsgesetz (Grenzeinrichtung, Unterhaltung)
  1. Mauerkrone abdecken (Betonabdeckplatte oder Blech mit Tropfkante)
  2. Ziegel ersetzen, neu verfugen
  3. Kostenteilung mit dem Nachbarn klären
geringAußenanlage, kein Einfluss auf das Gebäude. Eigenleistung möglich.
12 Baum dicht an Grenzmauer und Fassade. Wurzeldruck, Beschattung, Laub in Rinnen und am Sockel. DIN 18920 (Schutz von Bäumen bei Baumaßnahmen) · Baumschutzsatzung der Gemeinde · ZTV-Baumpflege
  1. Fäll- oder Schnittgenehmigung prüfen
  2. Kronenrückschnitt durch Baumpfleger
  3. Wurzelsperre nur, wenn Punkt 1 eine Setzung zeigt
mittelPflicht zur Genehmigung, Einfluss auf Fassadentrocknung.
Treppenhaus14 Punkte · 6 Zeilen
Treppenhaus mit 14 nummerierten Prüfpunkten
Prüfbild – die Nummern entsprechen der Tabelle.
NrMangel (Sichtbefund)Fakten · RegelwerkMaßnahmeWertfaktor
1 · 2 Türsturz freigelegt, Ziegel und Fugen offen; Holzsturz darüber. Auflager und Tragfähigkeit unklar, Holz ohne erkennbaren Schutz. DIN EN 1996 / DIN 1053 (Mauerwerk) · DIN EN 1995 (Holzbau) · DIN 68800 (Holzschutz)
  1. Lasten abfangen, Sturz statisch prüfen
  2. Holzsturz auf Fäule und Insektenbefall prüfen, bei Bedarf Stahl- oder Betonsturz
  3. Auflager neu vermauern, Zwickel kraftschlüssig schließen
hochTragwerk im Hauptzugang. Ohne Nachweis keine Nutzung der Tür – gehört in die Kaufpreisverhandlung.
4 · 5 Laibung und Treppenhauswand: Putz abgeschlagen, Ziegel offen, Rissbild im hohlen Altputz. DIN EN 13914-2 / DIN 18550-2 (Innenputz) · WTA-Merkblatt 2-4 (Putzsanierung Altbau)
  1. Hohlstellen abklopfen, losen Putz abnehmen
  2. Fugen vornässen und ausfugen
  3. Kalkputz zweilagig mit Gewebe im Übergang Holz/Stein
mittelPlanbare Instandsetzung, teilweise Eigenleistung möglich.
6 · 9 Decke und Gewölbe mit Feuchteflecken; Wand rechts verfärbt, Putz offen. Ursache (Dach, Fenster oder aufsteigende Feuchte) nicht aus dem Foto bestimmbar. DIN 18531 (Dach) · DIN 18533 (erdberührt) · WTA-Merkblatt 4-5 (Feuchtemessung)
  1. Feuchte messen, Quelle eingrenzen
  2. Quelle beseitigen (Dachanschluss, Fenster oder Horizontalsperre)
  3. Erst danach Putz und Anstrich
hochUrsache offen – vor Ort prüfen, bevor der Kaufpreis festgelegt wird.
7 · 8 Fenster: Laibung roh, keine Fensterbank, Anschlussfuge offen; Flügel, Beschläge, Dichtung alt. DIN 4108-7 (Luftdichtheit) · RAL-Leitfaden Montage · GEG (Austausch)
  1. Entscheidung: Aufarbeitung des historischen Fensters oder Austausch
  2. Anschlussfuge innen luftdicht, außen schlagregendicht
  3. Fensterbank mit Tropfkante, Laibung verputzen
mittelEnergie und Komfort; bei Denkmalschutz Abstimmung mit der Behörde.
11 · 12 Geländer: Baluster schief und lose, Handlauf wackelt, Antrittspfosten beschädigt; Wandhandlauf fehlt. NBauO § 38 (Umwehrungen) · DIN 18065 (Gebäudetreppen, Handlauf, Geländerhöhe)
  1. Pfosten und Wangenverankerung prüfen
  2. Baluster neu verzapfen, fehlende ergänzen (Tischler)
  3. Wandhandlauf beidseitig, Höhe nach DIN 18065
mittelVerkehrssicherheit, Haftung des Eigentümers; Kosten überschaubar.
13 · 14 Trittstufen ausgetreten, Setzstufen rissig, Antritt ausgebrochen; Dielen uneben, Fugen offen. DIN 18065 (Steigungsverhältnis, Toleranzen) · DIN 18356 (Parkett- und Holzpflasterarbeiten)
  1. Stufen auf Tragfähigkeit prüfen, Risse verleimen oder Stufen aufdoppeln
  2. Dielen nachschrauben, Fugen schließen, schleifen und ölen
  3. Sockelleisten ergänzen
geringVerschleiß, keine Substanzfrage. Eigenleistung bei Dielen möglich.
Halle13 Punkte · 6 Zeilen
Halle mit Oberlicht, 13 nummerierte Prüfpunkte
Prüfbild – die Nummern entsprechen der Tabelle.
NrMangel (Sichtbefund)Fakten · RegelwerkMaßnahmeWertfaktor
1 · 3 Oberlicht: Verglasung und Rahmen alt; Decke mit losem Putz, abgebrochenem Stuckgesims und Feuchtespuren am Oberlicht. DIN 18531 (Abdichtung von Dächern, Durchdringungen) · VOB/C ATV DIN 18338 (Dachdeckung) · WTA-Merkblatt 2-4
  1. Notabdichtung des Oberlichts, Entwässerung freilegen
  2. Tragbalken in der Deckenauge auf Fäule prüfen
  3. Oberlicht erneuern (thermisch getrennt), danach Stuck und Putz
hochWasser von oben trifft die Holzbalkendecke. Erst Ursache, dann Oberfläche.
2 Oberlicht als Rauchabzug? Rettungsweg über die Halle ungeklärt. NBauO §§ 33–35 (Rettungswege) · DIN 18232 (Rauch- und Wärmefreihaltung, falls gefordert)
  1. Nutzung festlegen (Wohnhaus oder Praxis)
  2. Brandschutzkonzept mit der Bauaufsicht abstimmen
  3. Oberlicht bei Bedarf als RWA ausbilden
mittelEntscheidet über Nutzungsmöglichkeiten – vor allem bei gewerblicher Nutzung.
5 · 6 Alte Leitungsschlitze und Rohre in der Wand, Wandnische mit altem Schacht. DIN EN 1996-1-1 (Schlitze und Aussparungen) · DIN 18015 (Elektroinstallation Wohngebäude) · DIN VDE 0100
  1. Nicht mehr benötigte Schlitze mit passendem Mörtel schließen
  2. Statische Prüfung der Wände mit tiefen Schlitzen
  3. Neue Leitungen in dafür vorgesehenen Zonen, Unterverteilung in der Nische
mittelKomplette Elektro ist einzuplanen, Schlitze sind Statikfrage.
7 Halle ohne Heizflächen und Leitungen. GEG (Anforderungen Bestand bei Sanierung) · DIN EN 12831 (Heizlast)
  1. Heizlast ermitteln
  2. Heizkonzept: Wandheizung im Putz oder Heizkörper an Außenwänden
  3. Verteilung mit Punkt 5 und 13 abstimmen
mittelBudgetposten, aber planbar; entscheidet über Energieklasse nach Sanierung.
8 · 10 Historische Tür: Zarge lose, Sturz offen; Durchgang mittig ohne Zarge, Ziegel im Sturz offen. DIN EN 1996 (Mauerwerk) · DIN 18355 (Tischlerarbeiten) · WTA-Merkblätter Denkmalpflege
  1. Stürze freilegen, prüfen, bei Bedarf ersetzen
  2. Historische Türen ausbauen, nummerieren, trocken lagern
  3. Aufarbeitung durch Tischler, Zargen neu verankern
mittelHistorische Türen sind Wertbestandteil; Sturz ist Statikfrage.
12 · 13 Boden: Dielen lose, alter Belag, Höhenversprung; Wandfuß mit Schutt – Sockelfeuchte möglich. DIN 1055 / DIN EN 1991 (Einwirkungen) · DIN 18560 (Estriche) · DIN 18533
  1. Balkenlage prüfen, Tragfähigkeit für neue Nutzung nachweisen
  2. Höhenausgleich mit gebundener Schüttung, Trockenestrich mit Trittschalldämmung
  3. Wandfuß freiräumen, Feuchte messen
hochTragfähigkeit und Feuchte am Wandfuß sind vor Ort zu klären.
Dachgeschoss14 Punkte · 6 Zeilen
Dachgeschoss mit neuer Schalung, 14 nummerierte Prüfpunkte
Prüfbild – die Nummern entsprechen der Tabelle.
NrMangel (Sichtbefund)Fakten · RegelwerkMaßnahmeWertfaktor
1 · 2 Dachschalung ohne Dämmung und Luftdichtung; sichtbare Holzschalung ohne Brandschutzbekleidung. GEG (Mindestanforderung Dach bei Ausbau) · DIN 4108-7 (Luftdichtheit) · NBauO / DIN 4102 (Bekleidung Wohnraum)
  1. Dämmaufbau festlegen (Zwischen- oder Aufsparrendämmung)
  2. Luftdichtheitsebene mit Anschlüssen an Giebel und Pfetten
  3. Bekleidung mit Gipsfaser oder Gipskarton
hochGrößter Budgetposten des Ausbaus – und die Wertreserve des Hauses: Wohnfläche entsteht.
3 · 4 Alte und neue Sparren gemischt; grün behandelte Hölzer. Altholzschutzmittel (PCP, Lindan) nicht ausgeschlossen. DIN EN 1995 (Holzbau) · DIN 68800 (Holzschutz) · Gefahrstoffverordnung / Schadstoffbewertung nach WTA 1-2
  1. Materialprobe auf Altholzschutzmittel
  2. Querschnitte und Verbindungen statisch prüfen
  3. Je nach Befund: Abdeckung, Beschichtung oder Austausch einzelner Hölzer
hochSchadstoffe bestimmen den Ausbauweg; Statik ist Pflicht.
5 · 6 Fußpfette auf Mauerkrone mit offenem Auflager; neue Stützen und Kopfbänder ohne erkennbaren Lastnachweis. DIN EN 1995 · DIN EN 1996 · Standsicherheitsnachweis nach NBauO § 65
  1. Bestandsaufnahme Tragwerk (Aufmaß)
  2. Statischer Nachweis der neuen Stützen auf der Decke
  3. Auflager der Pfette vermauern, Ringanker prüfen
hochRechenfehler hier führt zu Setzungen – gehört vor jeden weiteren Ausbau.
7 · 9 · 11 Giebelwand: Fugen offen, Steine lose; Brüstung ausgebrochen; neuer Zementputz grob, rissig, ohne Trennschnitt zum Holz. DIN EN 1996 · DIN EN 13914-2 / DIN 18550-2 (Innenputz) · DIN 4108-2 (Mindestwärmeschutz Giebel)
  1. Fehlstellen ausmauern, Brüstung neu aufsetzen
  2. Zementputz entfernen, Kalkputz mit Trennschnitt zu Holzbauteilen
  3. Innendämmung Giebel mit Dämmung des Dachs abstimmen
mittelHandwerklich planbar; der Zementputz auf Altziegel ist ein typischer Folgeschaden.
8 · 10 Fenster: Laibungen roh, Anschluss nur mit Bauschaum, Bogen ohne Putz, keine Fensterbretter. DIN 4108-7 · RAL-Leitfaden Montage · DIN 18355
  1. Bauschaum entfernen, Fugen fachgerecht mit Dichtband innen und außen
  2. Laibung verputzen, Bögen nachbilden
  3. Fensterbänke innen und außen
mittelEnergieverlust und Feuchteeintrag am Anschluss.
12 · 13 · 14 Decke aus Dielen mit Spalten; keine Steigestränge; keine Elektroinstallation. DIN EN 1991 (Nutzlasten Wohnen) · DIN 4109 (Schallschutz) · DIN 18015 · DIN 1988 (Trinkwasser)
  1. Deckenbalken statisch für Wohnlast nachweisen
  2. Schächte für Heizung, Sanitär und Elektro festlegen
  3. Trockenestrich mit Trittschalldämmung, Leitungen in der Installationsebene
mittelAusbauposten; ohne Schachtplanung wird jeder spätere Umbau teuer.

hoch Ursache mit Folgekosten (Feuchte, Statik) – gehört in die Kaufpreisverhandlung   mittel Pflicht, Sicherheit oder planbare Instandsetzung   gering optisch oder Außenanlage

Sichtbefund aus Fotos; verdeckte Schäden, Feuchte in der Konstruktion und Statik beurteilen wir nur vor Ort. Regelwerke sind Bezugsnormen für Maßnahme und Angebot, keine Feststellung einer Pflichtverletzung. Freigabe jedes Befunds durch Dipl.-Ing. Wolfgang Kruse.

02

Kostenrahmen

Abgeleitet aus eigenen Bauakten seit 1932 – Pläne, Leistungsverzeichnisse, Abrechnungen aus drei Familienbetrieben –, fortgeschrieben auf heute. Richtwerte je Gewerk, die in der Verhandlung und beim Finanzierungsgespräch halten.

03

Nachher-Bild

Blueprint mit Maßen und Visualisierung nach Sanierung, erstellt mit DigA, unserer eigenen KI-Produktionskette unter Kontrolle der Architektinnen. Sie sehen, wofür Sie bezahlen, bevor Sie es tun.

Weitere Beispiele: Bildpaare und Bildtafeln

Blueprint der Villa mit eingetragenen Richtmaßen für Traufhöhe, Fenster, Treppe und Mauer
Plan
Visualisierung der sanierten Villa von der Gartenseite
Nachher

Vorher / Nachher

Jeder Befund bekommt sein Nachher-Bild.

Drei weitere Räume aus demselben Prüfauftrag. Links der Befund mit nummerierten Punkten, rechts die Visualisierung nach Sanierung – schieben zum Vergleichen.

Leistungen

Haus-Check in vier Stufen.

Vom Foto-Check bis zur Begleitung bis zur Kaufentscheidung. Visualisierungen sind in D und E enthalten und ergänzen A und B auf Wunsch.

A

Foto-Haus-Check

Käufer und Eigentümer, die schnell Klarheit wollen

Sie senden Fotos, wir liefern Pfeilbilder, Gewerkezuordnung und einen ersten Kostenrahmen – innerhalb von drei Werktagen.

ab 199 €Festpreis

B

Vor-Ort-Check

Bestandsobjekte vor Kauf, Sanierung oder Verkauf

Begehung mit Hans-Marten oder Wolfgang Kruse, Protokoll mit Fotos, mündliche Einordnung noch vor Ort.

120 €/hzzgl. Fahrt

D

Objekt-DossierKern

Makler mit Objekten im Sanierungsstau

Befund, Kostenrahmen und Nachher-Bilder als Dossier, das Käufer beruhigt statt abschreckt. Unabhängig, ohne Beteiligung am Kaufpreis.

ab 990 €je Objekt

E

Käufer-BegleitungKern

Käufer bis zur Kaufentscheidung

Vor-Ort-Check, Kostenrahmen, Nachher-Bild und Verhandlungsargumente. Auf Wunsch Gespräch mit Bank oder Verkäufer.

ab 1.200 €je Objekt

Alle Preise netto. Foto-Haus-Checks sind Sichtbefunde auf Grundlage der eingereichten Bilder; verdeckte Schäden können nur vor Ort beurteilt werden. Kostenrahmen sind Richtwerte, keine Angebote.

So läuft es ab

Von den Fotos zur Entscheidung.

  1. 1

    Fotos senden

    Außenansichten, Treppenhaus, Keller, Dach, Haustechnik – per E-Mail an mail@ingkruse.de. Ein Smartphone genügt.

    Tag 0
  2. 2

    Befund

    Pfeilbilder mit nummerierten Punkten, jeweils mit zuständigem Gewerk. Kurze Rückfrage, wenn Bilder fehlen.

    bis Tag 3
  3. 3

    Kostenrahmen

    Richtwerte je Gewerk aus indexierten Bauakten, als Spanne. Auf Wunsch Vor-Ort-Check zur Absicherung.

    mit dem Befund
  4. 4

    Nachher-Bild

    Blueprint mit Maßen und Visualisierung – als Argument für Bank, Verkäufer oder die eigene Entscheidung.

    D und E, sonst optional
Gründerzeitvilla mit Bäumen, Gartenseite vor der Sanierung

Gebaut, nicht nur geprüft.

Drei Familienbetriebe, ein Archiv: Drewes in Tülau seit 1932, Kruse in Suderburg seit 1969, INGKRUSE in Wolfsburg seit 1996. Unsere Kostenangaben stammen von eigenen Baustellen – nicht aus Tabellenbüchern.

Bauakten seit 1932

Woher unsere Zahlen kommen.

Die Bauakten dreier Familienbetriebe liegen vollständig vor und sind digital erschlossen: Pläne, Statik, Leistungsverzeichnisse, Abrechnungen, Typenhaus-Preislisten über Jahrzehnte. Daraus leiten wir Kostenrahmen ab – indexiert auf heute, als Spanne, nicht als Punktwert.

Referenzen ansehen

  1. 1932

    HANS DREWES Baugesellschaft, Tülau

    Familienbetrieb zwischen Harz und Heide, heute HANS DREWES Projektentwicklung. Das Kellerarchiv in Tülau ist vollständig digitalisiert – Hausprogramme, Preislisten, Bauträgerprojekte.

  2. 1969

    Bauunternehmen Günter Kruse, Suderburg

    Kasernen, Gewerbebauten, Spezialbetonbau. Übernommen samt Bauakten, heute Kruse-Holding GmbH.

  3. 1996

    INGKRUSE, Wolfsburg

    Beginn der eigenen Projektentwicklung: Planung, Bau und Verkauf von Wohnhäusern in Wolfsburg und Umgebung.

  4. 1999

    Hageberg, 20 Wohneinheiten

    Geplant, verkauft und gebaut – alle Akten im Archiv.

  5. 2007

    Ehmen, 60 Eigentumswohnungen und 30 Doppelhaushälften

    Bauträgerprojekt im Baugebiet Kerksiek mit HANS DREWES – Exposés, Preislisten und Abrechnungen vollständig.

  6. 2014

    Wohnen am Salzteich

    Ein Haustyp, einmal vollständig geplant, viermal gebaut. Serielles Bauen vor dem Begriff.

  7. 2021

    Steimker Gärten

    29 Reihen- und Doppelhäuser sowie vier Mehrfamilienhäuser in KfW-55-Standard mit Tiefgarage – komplette Statik, Ausführungsplanung, Leistungsverzeichnisse.

  8. 2023

    Direktorenpark Groß Schwülper

    Drei Mehrfamilienhäuser desselben Typs in höherem Effizienzstandard, gebaut 2021 bis 2023.

  9. 2026

    Gutachten Baumängel

    Prüfung im Kundenauftrag – Gründerzeitvilla an der Ostsee, 78 Punkte auf sechs Fotos, öffentlich dokumentiert.

Wolfgang Kruse mit Stift und Plan und Hans-Marten Kruse mit Tablet vor der Villa
Wolfgang und Hans-Marten Kruse vor dem Prüfobjekt

Warum INGKRUSE

Eine Familie, keine Agentur.

01

Gebaut, nicht nur geprüft.

Bauakten seit 1932 aus drei Familienbetrieben: Pläne, Statik, Leistungsverzeichnisse, Abrechnungen. Wir wissen, was Dinge kosten, weil wir sie bezahlt haben.

02

Eigentümer wie Sie.

Wir besitzen, verwalten und sanieren selbst. Wir empfehlen nur, was wir am eigenen Haus auch machen würden.

03

Unabhängig.

Wir verkaufen keine Immobilien und sind an keinem Kaufpreis beteiligt. Deshalb glaubt uns der Käufer – und der Verkäufer.

04

Sichtbar.

Jede Prüfung ist als Pfeilbild und Reel nachvollziehbar. Sehen Sie, wie wir arbeiten, bevor Sie uns beauftragen.

05

Eingebunden, nicht allein.

Mitglied der Ingenieurkammer Niedersachsen und des BDB, Sachverständiger für Ingenieurhochbau. Seit 2011 Vertreter der Volksbank BRAWO – wir wissen, welche Unterlagen eine Bank für die Finanzierung eines Bestandshauses sehen will.

Serie „Gutachten Baumängel“

78 Punkte auf sechs Fotos.

Unsere Prüfungen laufen öffentlich. Jedes Reel zeigt ein Objekt, nummerierte Pfeile, das zuständige Gewerk und am Ende das Nachher-Bild mit Plan. Was wir für Kunden tun, sehen Sie vorher auf Instagram.

  • Teil 2aAußen und Treppenhaus · 38 Punkte auf 3 Fotos · 2:58
  • Teil 2bInnen und Dach · 40 Punkte auf 3 Fotos · Schwerpunkt Heizung, Elektro, Brandschutz · 2:58

Das Team

Zwei Bauingenieure, zwei Architektinnen, eine Psychologin.

Wolfgang Kruse

Wolfgang Kruse

Dipl.-Ing. TU Bauingenieurwesen
Sachverständiger Ingenieurhochbau, Ingenieurkammer Niedersachsen, BDB
Befund, Kostenrahmen, Freigabe

Hans-Marten Kruse

Hans-Marten Kruse

B.Sc. Bauingenieurwesen TU Berlin
Vor-Ort-Checks, Projektmanagement

Ina Drewes

Ina Drewes

Dipl.-Ing. Architektur, Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Planung, Baurecht, Wirtschaftlichkeit

Marie Kruse

Marie Kruse

B.Sc. Architektur
Architektur und KI, Visualisierung

Anni Kruse

Anni Kruse

B.Sc. Psychologie
Kommunikation, Immobilienmarketing

Eine Familie, zwei Generationen, fünf Fachrichtungen – und eine Verantwortung für jedes Dokument. Zur Vita · Referenzen 1999–2018

Fragen

Kurz beantwortet.

Ist der Haus-Check ein Gutachten?

Er ist ein ingenieurmäßiger Sichtbefund auf Grundlage Ihrer Fotos – mit Gewerkezuordnung und Kostenrahmen. Verdeckte Schäden, Feuchte in der Konstruktion oder Statik beurteilen wir nur vor Ort. Verkehrswert- oder Gerichtsgutachten erstellen wir nicht.

Wie genau ist der Kostenrahmen?

Er ist eine Spanne je Gewerk, abgeleitet aus eigenen Bauakten und auf den aktuellen Baupreisindex fortgeschrieben. Er ersetzt kein Angebot, hält aber in Verhandlung und Finanzierungsgespräch stand – und wird mit dem Vor-Ort-Check enger.

Wohin fahren Sie?

Vor-Ort-Checks machen wir vor allem in Wolfsburg, Braunschweig, Gifhorn und Umgebung. Weiter entfernte Objekte prüfen wir zunächst per Foto; eine Begehung stimmen wir individuell ab.

Darf ich den Befund an Verkäufer oder Bank weitergeben?

Ja. Befund, Kostenrahmen und Nachher-Bild sind für Sie erstellt und dürfen in Ihrer Verhandlung und Finanzierung verwendet werden. Eine Veröffentlichung in unseren Reels erfolgt nur anonymisiert und nur mit Ihrer Zustimmung.

Was ist DigA?

Unsere eigene KI-gestützte Produktionskette für Pfeilbilder, Blueprints und Visualisierungen. Sie beschleunigt die Darstellung; Befund und Kostenrahmen verantworten die Ingenieure und Architektinnen.

So geht es los

Starten Sie den Haus-Check mit Ihren Fotos.

mail@ingkruse.de

Sie erhalten innerhalb von drei Werktagen Pfeilbilder, Gewerkezuordnung und einen ersten Kostenrahmen. Unverbindliche Rückfrage vorab ist jederzeit möglich.

Was wir brauchen

  • Außenansichten aller Seiten, möglichst bei Tageslicht
  • Treppenhaus, Keller, Dachgeschoss
  • Heizung, Elektroverteilung, Wasseranschluss
  • Baujahr, Wohnfläche, Ort – und Ihre Frage
Fotos per E-Mail senden
Fotos senden · Haus-Check ab 199 €